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Der DenkOrt ist eröffnet

Sogar das Wetter hatte ein Einsehen: Erst ganz am Ende der Veranstaltung fielen die ersten Tropfen. So konnte die Eröffnung des DenkOrts Deportationen 1941 – 1944 vor dem Würzburger Hauptbahnhof ungestört stattfinden. Sie war anders, ja. Nicht die große Veranstaltung mit allen Beteiligten und Interessierten aus den Kommunen in Unterfranken wie ursprünglich geplant. Mehr als […]

Die Deportationen vom 17. Juni 1943

Mit den zwei Transporten am 17. Juni 1943 wurden die letzten noch in Unterfranken lebenden Jüdinnen und Juden deportiert. 64 Personen mussten von der Bibrastraße 6 mitten am Tag unter Bewachung zum Hauptbahnhof Würzburg laufen. Es waren die letzten Juden Unterfrankens. Zurück blieben nur diejenigen, die durch eine Ehe mit einem nichtjüdischen Partner eher geschützt waren. […]

Die Gepäckstücke aus den unterfränkischen Kommunen

Seit dieser Woche kann man endlich sehen, was das DenkOrt-Denkmal ausmacht: Die Gepäckstücke aus den unterfränkischen Kommunen, in denen es jüdische Gemeinden gab. Die Montage der Koffer, Rucksäcke und Deckenrollen hat begonnen. 34 sind bereits angebracht, die übrigen 14 werden in der nächsten Woche folgen.   Der Architekt Matthias Braun hat einen detaillierten Plan erstellt, […]

Fortschritte trotz Corona

Die Eröffnung des DenkOrts am 21. April musste wegen der Schutzmaßnahmen gegen die Pandemie abgesagt werden. Und doch tut sich etwas am Denkmal. Neugierig schauen sich die Menschen den abgezäunten Ort an. Viele von ihnen haben mehr Muße als üblich, schlendern auf dem Bahnhofsvorplatz entlang. Der eine oder die andere bleibt am Zaun stehen, sieht […]

Der DenkOrt nimmt Form an

In dieser Woche hat sich viel getan rund um die DenkOrt-Baustelle. Mit einem großen Kran wurde die erste Hälfte der Betonfertigteile auf den vorbereiteten Fundamenten aufgebaut: Die Stelen für die Info-Tafeln, die Bänke und einige der Betonquader für die Gepäckstücke. Die Anlieferung der restlichen Teile ist für die nächste Woche geplant.     Gleichzeitig haben Künstler […]

Steine vom Aufgang zum Aumühl-Bahnhof gerettet

Es war der letzte Weg in der Heimat, den die Jüdinnen und Juden Unterfrankens von der Schweinfurter Straße aus liefen. Von hier gingen sie über das Basaltpflaster hoch zum Güterbahnhof an der Aumühle, dem Aumühl-Ladehof. Deshalb sollte hier der DenkOrt zur Erinnerung an die Deportationen aus ganz Unterfranken gebaut werden. Doch es kam anders. Unter […]

Bauarbeiten am DenkOrt haben begonnen

Ein erster Koffer am Standort des “DenkOrts Deportationen” vor dem Hauptbahnhof, Lehm und Schotter sowie ein Bauzaun künden davon: Mit den Erdarbeiten am Denkmalsstandort wurde begonnen. Aus diesem Anlass fand eine kleine Feier statt, in deren Rahmen Vertreter der Stadt Würzburg und des Vereins DenkOrt Deportationen e.V. der Presse den Fortschritt der Arbeiten vorstellten. Am […]

Neuer Standort und neuer Name für den DenkOrt

Seit dem Sommer 2018 zeichnete sich ab, dass der DenkOrt Aumühle nicht am vorgesehenen Standort errichtet werden kann. Die historische Rampe zum ehemaligen Ladehof führt über einen Tunnel, in dem die Pleichach fließt. Der ist marode, die Deutsche Bahn wird als Eigner die Pleichach offen legen. Ein neuer, ebenfalls authentischer Standort musste gefunden werden. Dies […]

Unterstützung aus Wiesentheid und Prichsenstadt

Vorbildlich setzen sich der Verein Alt-Prichsenstadt e.V. sowie eine Bürgerinitiative in Wiesentheid für das DenkOrt-Projekt ein. Sie unterstützen die Errichtung der zentralen Gedenkstätte zur Erinnerung an die jüdischen NS-Opfer aus ganz Unterfranken in Würzburg. So gelang es ihnen zum Beispiel, den Gemeinderat in Wiesentheid umzustimmen. Der hatte zunächst eine finanzielle Beteiligung am DenkOrt abgelehnt. Am […]

Scheckübergabe der AWO an den Verein

Die AWO Unterfranken hat 500 € für den DenkOrt Aumühle gespendet. Am Dienstag, 16.10.2018 war die Scheckübergabe durch Stefan Wolfshörndl und Martin Ulses von der AWO an Benita Stolz, Hannelore Hübner und Karl-Heinz Spiegel von DenkOrt Aumühle e.V. Der Verein bedankt sich herzlich und hofft auf viele Nachahmer.